Hier nur ein kurzer Bericht über die Justage der RA-Achse. Die RA-Achse hatte deutlich wahrnehmbares Spiel zwischen Schnecke und Schneckenrad.

Der Aluminiumdeckel des RA-Antriebes ist mit zwei Schrauben befestigt, auch hier lohnt es sich, einen Bitsatz aus dem englischsprachigen Raum (USA) zu verwenden, an dieser Montierung ist nichts metrisch! Es geht auch mit einem passenden Torx-Bit!

Die Schnecke ist bei dem RA-Antrieb mit vier kräftigen Schrauben am Grundgestell befestigt, an diesen Schrauben kann man nichts einstellen, fest anziehen oder angezogen lassen.

Zum Einstellen sind lediglich zwei kleine Madenschrauben vorhanden (natürlich nicht metrisch). Die eine Schraube drückt die Schnecke vom Schneckenrad ab, die andere drückt, etwas versetzt, die Schnecke zurück an das Rad, beide Schrauben verspannen sich gegeneinander und halten sich so in Position.

Mein Vorgehen ist, die Schraube zum Herandrücken zu lösen, mit der anderen Schraube das Spiel so einstellen, dass man durch Rütteln an der ausgefahrenen Gegengewichtsstange gerade leichtes Spiel spürt, nun mit der Schraube zum Herandrücken das Ganze so verspannen, dass das Spiel vollkommen weg ist, aber das Getriebe nicht schwergängig wird. Diesen Punkt zu erwischen ist nicht ganz leicht. Bevor der Deckel wieder aufgeschraubt wird, mit dem Schnellgang die RA-Achse einmal um 360° drehen lassen und sicherstellen, dass es keine schwergängigen Bereich mehr gibt (man hört es am Motor).

Der RA-Achsen-Getriebeblock der LXD600

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