Neu! Das Celestron 9.25 habe ich nagelneu erworben! Es wurde vom Händler perfekt kollimiert und dann zu mir geschickt. Es ist unten mit einer 3“-Schiene (Losmandy-Level) ausgestattet, es lag eine GP-Level-Schiene für oben dabei. Die GP-Schiene muss das ETX-70 als Guide- und Leitrohr (Plate Solving) tragen.

Die LXD600 habe ich für dieses Teleskop mit einer 3“-Prismenklemme von Baader ausgestattet. Um die Klemme auf die LXD600 schrauben zu können, ist ein Abstandsring notwendig, der ein 54mm „Innenloch“ bei einem 101mm Außendurchmesser aufweisen muss. Solche Ringe sind einfach im Internet bei einem entsprechenden Dienstleister bestellbar, der schneidet diesen mit einer Wasserstrahlanlage aus einer Aluplatte aus. Mein Ring war 15mm dick. Bei Bedarf werden auch Lochkreise in den Ring gebohrt, für die LXD600 benötige ich zwei Löcher auf einem 76mm Kreis mit Flachsenkung für eine M10-Schraube (die LXD600 benutzt hier zwei 3/8-16 UNC-Schrauben, welche wunderbar in eine M10-Flachsenkung passen). Nach ca. 7 Arbeitstagen traf die Scheibe ein. Von mir waren noch die vier M6-Gewinde zu bohren um die Prismenklemme aufschrauben zu können.

Das C9.25 ist so schwer, dass die Prismenklemme mit einem Inbusschlüssel angezogen werden muss, damit es in der Polarausrichtung nicht nach unten wegrutscht.

Das C9 ist „out of the box“ mit einem 1,25“-SC-Backend, 1,25“-Zenitspiegel und einem 25mm Plössel-Okular von Celestron ausgestattet. Erweitert habe ich es durch einen Baader Crayford 2“-Okularauszug, um dem Spiegelshifting zu entkommen, ein 2“-Zenitspiegel und ein Baader Hyperion 36mm Okular.

Das Hyperion 36mm Okular vignettiert sehr stark in einem 1,25“-Auszug, hierfür wird unbedingt das 2“-Zubehör benötigt. Aufgrund von Lieferengpässen fehlte der 2“-Auszug zu Beginn, so dass ich die ersten Beobachtungen mit dem mitgelieferten 1,25“-Zenitspiegel durchführen musste.

Insgesamt lässt sich nicht viel zum C9.25 sagen, es ist ein sehr gut gebautes Schmidt-Cassegrain-Teleskop, der Fokus-Knopf läuft ausgesprochen leichtgängig, visuell ist kaum (eigentlich überhaupt nicht) ein Spiegelshifting zu bemerken. Im Hyperion 36mm-Okular ist eine ganz leichte Verzerrung der Sterne im äußeren Sichtbereich bemerkbar jedoch nicht störend.

Über die optischen Qualitäten wird sich wahrscheinlich mehr sagen lassen, wenn ich eine Kamera für dieses Teleskop habe bzw. ein kurzbrennweitiges Okular um das Beugungsscheibchen in hoher Vergrößerung zu betrachten.

Brennweite:2350mm
Öffnung:235mm
Öffnungsverhältnis:f/10
Öffnungsverhältnis Hauptspiegel:f/2.2
Obstruktion:36%

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